If I could write.






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Wir waren Singvögel, griechische Götter.


2003 - 2016



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Ach, was solls.

Das sag ich mir und springe in den Nebel. Farben, Farben tr?umte ich nur im Negativ. Umgekehrt, wenn man es so will. Schie?e Nebelfotos, Gedanken wie Spinnweben, blass, sie kleben. Nur nicht da wo sie sollen, wollen sie auch gar nicht. Vielleicht deswegen. Aus Fragezeichen bau ich mir ein Kartenhaus, offensichtlich, sicherlich. Lass dich gehen, ein und aus, und wenn der Kies auf dem Asphalt knirscht, dann wei? ich, dass du bei mir bist. Dass du den Sand zwischen den Zehen auch sp?rst, dass du gegen den Wind blinzelst und dich erinnerst. Macht mir das Angst, sollte ich zweifeln? Die Erinnerungen sind es, die dem Vergessen vorraus gehen. Dann geh ich durch nasses Gras, erkl?re mein Vorgehen nicht in ein paar S?tzen. In einem Bruchteil dieser Zeit fiel ich, ging ich, blieb ich dort. Fort, das w?re wohl zu weit, dachte sich der Irgendwer. Himmelsk?rper in der Finsternis, der wahnsinnige Akt des Lebens. Du der Autor, Regisseur. In allen Regeln meiner Kunst - ein andrer Weg, ein Lichtzwang. Und in den Fensterladenfugen ein St?ckchen Gl?ck, allein f?r dich.
4.12.04 22:34


In den Himmel blicken und ein St?ckchen Unendlichkeit sehen. Sich im Rausch der Sekunden in der Ewigkeit finden.
15.12.04 15:05


Es ist vielleicht an der Zeit ein direktes Wort an die Leser zu richten (oh, das klang so abgehoben). Tatsache ist, dass ich schon sehr lange meine Gedanken hier ablagere, um genau zu sein sind es im Januar zwei Jahre, der 'kaputt' - Blog kristallisierte sich jedoch erst einige Monate sp?ter heraus. Da beschlo? ich meinen ersten richtigen Account zu vernichten, aus 'defect' wurde 'kaputt' (fragt mich nicht weshalb) und der Weblog bekam ein Konzept, welches sich bis heute immer st?rker raushebt. Vor ?ber einem Jahr begann ich dann nur noch die 'kaputt'-typischen Texte zu bloggen, sonst nichts. Dann, Ende November 2003 gab es einen Serverunfall und ein knappes Jahr Gedankenm?ll wurde gel?scht, dem trauere ich heute noch sehr nach. Mit dem ersten Jahr ging auch das erdbeerrote Erscheinungbild mit dem Christina Ricci Foto und seither wechselt der Blog oft sein Design. Nun, nach ?ber einem Jahr 'kaputt'-Revival bl?ttere ich in alten Texten, lese alte Kommentare. Einiges ist so verwunderlich, einiges ist, als h?tte ich es gestern geschrieben. Es scheint so alt und doch so aktuell. Viele lesen hier seit Anfang an mit, einige dann auch bei Blogprojekt Nr. II, das seit Mai 2004 existiert ('wechselhaft'), und diese Menschen haben im Grunde tief in meine Seele geblickt. Ob sie sich gl?cklich sch?tzen d?rfen oder nicht, kann ich nicht beurteilen. W?re ich nicht ich, w?r ich wohl mit mir ?berfordert. Aber was sind schon Buchstaben?
Ein Danke ist vielleicht angebracht, denn schlie?lich schreibe ich hier nicht nur f?r mich rein - das Bequemlichkeitsargument passt nicht zu mir, ich schreibe lieber auf Papier - sondern um irgendwie eine Art R?ckmeldung zu erhalten. Der Besucherz?hler z?hlt seit ca. einem dreiviertel Jahr, und f?r 34164 Visits, 14041 Besucher, viele viele Kommentare auf 202 Texten und 233 G?stebucheintr?ge muss ich mich nicht nur bei den elf Abonnenten bedanken, sondern auch bei allen anderen. Bei
Eva zum Beispiel, denn wie ich sehe, hat sie mir am 19. September 2003 (G?stebucheintr?ge waren nicht vom Serverunfall betroffen) das erste mal einen Gru? hinterlassen.

Da war wohl alles, was es da zu sagen g?be. Zu erinnern gibt es viel ~ die kranken Gedanken, Windwechsel, Schlaflos in Darmstadt - ach die guten alten Zeiten.
15.12.04 15:47


Wenn das die Lektionen des Lebens sind, m?chte ich immer dumm, naiv und unwissend in meinem kleinen Kosmos dahin vegetieren. Nie ?ber meine Grenzen gehen, nie im Nebel stochern, nichts wagen um nichts zu verlieren.
Und w?re dies dann noch Leben? Werden wir vom stetigen Wechsel weitergetrieben, erreichen wir nur so neue Ebenen, erreichen wir nur so den Horizont, um ihn dann zu erweitern? Es ist zum Verzweifeln.
16.12.04 20:34


Durch den nebelhaften Wolkenschleier bricht
~ das Sonnenlicht.
19.12.04 22:29


Im Kondenzwassertropfen den Augenblick sehen.
20.12.04 21:16


Es ist wohl der einfachste und wichtigste Gedanke. Der, der alles besser werden l?sst.

Wir sollten nicht mit dem Ende trauern, sondern das genie?en, was war.
25.12.04 14:08





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