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Wir waren Singvögel, griechische Götter.


2003 - 2016



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} Nicht nur in Gedankenwelten. {
2.11.04 21:04


Fragen, die sich stellen. Ungefragt und unbeantwortet.
Durch Entscheidungen, aus dem Herz, aus dem Kopf. Wir laufen und laufen, kommen irgendwo im Nirgendwo an. Sind verwirrt, kopflos und schei? gl?cklich.
4.11.04 17:49


In sekundenlosen Momenten k?nnen wir das Gl?ck anfassen.
5.11.04 17:15


Herbstfacetten.

Auf dem Fahrrad. Der warme K?rper wird gehalten von der eisigen Luft, die in die Lunge gezogen wird, wie der junge Schmetterling Blut in die Fl?gel pumpt um seinen ersten und wohl auch letzten Sommer zu erleben.
Der Blick ~ der Augenblick ~ geteilt in das Spektrum aller Sinne, das Spektrum allen Seins, verteilt auf der Stra?e, die benetzt ist von fl?ssigen Wolken. Dreht den Himmel auf den Kopf. Verteilt auf den erdenbraunen Feldern, der glasigen Schicht Luft ?ber den Nebelschwaden. Verteilt auf den trotzigen Kr?hen. Verteilt auf den morschen Gartenz?unen. Verteilt auf den schwarzen, bl?tterlosen B?umen, die die Landschaft schneiden. Verteilt auf dem modrig riechenden Laubwerk, das l?ngst seine prachtvollen Farben vergessen hat. Das Gesicht im Wind, im bei?enden Spr?hregen.
Ich sehe den Jahreszeiten beim Kampf zu.
6.11.04 22:49


Herbstfacetten, die andere Seite.

Wieder auf dem Fahrrad. Nasse Stra?e, gespiegelte Wolkenbilder auf allen Wegen. Alle Farben, die Wolken haben k?nnen, sind am Himmel vertreten. Von dunkelgrau bis rosarot. Ein ganz tief h?ngender, orangener Feuerball, der alle Felder, B?ume, Gr?ser, H?user, Z?une mit einer Sp?therbstglasur ?berzieht.
Unser Baum am Wegesrand stand bl?tterlos und dunkelbraun vom Regen da. Erz?hlte dem Wind uralte Geschichten und schnitt den grau-orangenen Horizont.

Zwischen den Gitterst?ben an der Scheune hing ein riesiges, in endlose Streben verzweigtes, Spinnennetz, von der Sonne ganz klar und hell und besetzt mit tausenden Wassertr?pfchen, in denen sich wieder die Sonne spiegelte.

Und ich habe heute nichts sch?neres gesehen.
7.11.04 17:40


Im Raum ?ber uns singt die Sonne, schreit der Mond. Tanzt der Herbst, tanzt der Winter. Von Sehnsucht durchzogen, unter erdigem Moos.
Mein Herz zieht mich nach S?den, mit jedem Windsto?, mit jedem Vogelschwarm.
13.11.04 12:12


Wir sehen immer die selben Sterne. Werde wach gehalten von unz?hligen Herzschl?gen. Hoffe, dass ab und zu mal einer f?r mich ist.
13.11.04 18:21


? Yann Tiersen - J' y Suis Jamais All? ?


Der Wind hat mich gar nicht gefragt, ob ich mittanzen will.
21.11.04 19:47


In verzweifelten Momenten zieh ich meine Linien von Punkt zu Punkt. Heraus kommt nur ein schemenhaftes Netz, ein h?chstens zu erahnender Eindruck, ein unwirkliches Modell der Empfindungen. Das scharfe Bild mit klaren Konturen habe ich dann l?ngst aufgegeben.
25.11.04 18:55


# Im Lebensregen trotzdem in der Sonnensternenliebe trocken schweben.

Im kalten Lebensalltagsma? barfu? und orangenlimonadengl?cklich im nassen Fr?hlingsgras.
28.11.04 20:30





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