If I could write.






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Wir waren Singvögel, griechische Götter.


2003 - 2016



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Ach, die Welt hat in unserer Wirklichkeit einfach keinen Platz mehr.
8.10.04 17:18


Wachliegend im Wiegestuhl der Wolken, bedacht das Lichtspiel der Sterne nicht zu unterbrechen. In Nebelfeldern liegend, schwebend, sitzend, fliegend den Nachtger?uschen lauschen.

Weltenrauschen, Herzenrauschen. Gedankenrauschen.

Graugraugrauschwarzgrau bunt.
8.10.04 22:24


M?chte mit dir Mondblumen pfl?cken, auf der Milchstra?e Salti und Flickflack schlagen, zwischen Merkur und Venus in deine Arme fallen und dann ganz langsam den R?ckweg zur Erde antreten.
Das n?chste Mal fahren wir mit dem Rad von Neptun bis Uranus, ohne Pause.
Gehen schwimmen auf Pluto um dann irgendwann im All zu verschwinden.
10.10.04 21:35


Er dann so: Der Sommer hat gesagt das eine \'m\' komme von Kathis Nachnamen. Und ohne das \'m\' w?re er nicht der Sommer.


Und sein Nachname beginnt ebenfalls mit einem \'m\'. Wie gut, dass der Sommer mit zwei \'m\' geschrieben wird. Wie logisch eigentlich.
10.10.04 22:31


# Wenn die Sonne lange Schatten wirft, wirkt alles ein bisschen grotesk-unwirklich.

# Und wenn die Sonne untergeht und die Stra?enlaternen wei?gelbe Felder auf die Stra?e werfen, wenn der Schatten mal hinter einem, mal vor einem ?ber den Asphalt tanzt. Mal mitl?uft und mal ?berholt.

# Wenn auch die Stra?enlaternen aus sind, und man nicht mehr zwischen Licht und Schatten entscheiden muss, und man wei?: Man ist nicht allein.
13.10.04 20:10


Fragmentenst?ckchen meines Seelenliedes

Wir sind allein unter tausend Menschen. Bewegen uns in der Stratosph?re, zugedeckt vom Himmel, bewegen uns so erdennah, zugedeckt vom hei?en Asphalt. Verbrennen uns am Licht des Mondes in solch sonnenhellen N?chten.

Komm schon, komm. Hinterlasse Fu?spuren auf meiner Seele. Tritt ein ins Vorzimmer. Bl?ttere in meinen Prinzipien, Meinungen, Priorit?ten, Grunds?tzen. Geh doch zum Schaukasten meiner Erinnerungen. Polier doch noch einmal die gl?sernen Gedanken.
Dann nimm ein Streichholz und z?nde alles an. Lasse alles nieder brennen. Siebe die Asche, und bewahre den feinen Staub auf, in deiner Zeitschatztruhe.
Dann verstreu mich in fremden Universen, im Himmel, im Meer. Lass mich am Rande des Wahnsinns in den Abgrund springen.
Fang den Rest von mir ein, wie die Schmetterlinge. Mit einem Netz.
Falle ich durch die Maschen, hat sich es nicht gelohnt. Bei Saturn, nichts h?tte sich gelohnt.

Ich sp?r deinen Atem auf meiner Seele und lass mich einfach fallen.
Durch Stratosph?ren, Atmosph?ren, Troposph?ren.
14.10.04 21:22


Mich zieht es gedanklich mal wieder ins All... Eine kleine Gutenachtgeschichte.


Irgendwo zwischen Merkur und Saturn, da wohnt das Satellitenm?nnchen. Mitten in den Sternen. Es tr?umt von Freiheit, Sonnenstaub und haupts?chlich von Erdbeermarmelade. So etwas gibt's mitten in den Sternen n?mlich nicht. Da fliegt es rum, durch Himmelsscherben, Spiegelscherben, Seelenscherben. Durch unbegrenzte Weiten. Sucht und sucht. Nach Erdbeermarmelade und nach Dingen, die es eigentlich gar nicht gibt. Man hat es ins All geschossen, vor geraumer Zeit, das wei? es noch, ja. Dabei wollte es so gerne auf der Erde bleiben. Und nicht weg gehen, denn auf der Erde war es gl?cklich. Aber es hatte eine Mission, wurde ihm versichert. Eine, die jedes Satellitenm?nnchen hat, irgendwann. Oder auch nicht. Es m?sse sich nur einige Dinge ganz fest w?nschen, und im All, mitten in den Sternen, da werden alle W?nsche in Erf?llung gehen. Zwischen Merkur und Saturn, da wo es besonders viele Sternschnuppen gibt.
Dann war es da oben, doch nun wusste es nicht, was es sich w?nschen sollte. Es wurde immer gesagt, man solle blo? aufpassen mit dem W?nschen, das w?re nicht einfach so auf die leichte Schulter zu nehmen. Ja, da g?be es so viele Dinge, doch im gro?en, weiten All erscheinen die alle so belanglos. Was g?be es da also, neben Erdbeermarmelade, die ist ja obligatorisch, klar. Das Satellitenm?nnchen ?berlegt und ?berlegt, vergisst sich fast in der Schwerelosigkeit, denn unterwegs ist es ja schon lange. 'Ab in den Gehirnwaschsalon!' r?t der erfahrene Weltraummann. Aber das mag das Satellitenm?nnchen auch nicht, da sind immer noch so viele Erinnerungen und Empfindungen, die will es nicht wegwerfen. Auch wenn viele schlechte dabei sind, mit etwas Himbeersirup sieht alles wieder besser aus. Schleier der Vergangenheit, mit aller Kraft gegen die laufende Zeit.
So fliegt und wohnt und lebt das Satellitenm?nnchen, wie jedes andere Satellitenm?nnchen, der Weltraummann und alle Menschen auf der Erde. Atmen singen leben schreiben laufen denken gegen die Zeit. Nun, das Satellitenm?nnchen tr?umte weiter, blieb den W?nschen gegen?ber sehr vorsichtig. Das war auch wichtig. Vielleicht w?re ein anderer Denkansatz von N?ten. Vielleicht sollte man nicht von W?nschen auf Zust?nde schlie?en, sondern direkt andersherum. Der sch?nste Zustand, da war sich das Satellitenm?nnchen ziemlich sicher, war das Gl?cklichsein. So ganz grob. Und da ?berlegte es, was es denn zum Gl?cklichsein brauche, au?er der obligatorischen Erdbeemarmelade.
Und da flog es zwischen Merkur und Saturn mitten in den Sternen in unbegrenzten Weiten. Und sieht und sucht und trifft sein Satellitenm?dchen und merkt, dass es sich gar nichts mehr w?nschen muss.
18.10.04 23:45


Glory vom Die fabelhafte Welt der Am?lie Soundtrack h?ren und damit die kalte, graue, dunkle Stra?e, in der ich wohne, zu einem franz?sischen Tanzcaf? machen.
27.10.04 20:04





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