If I could write.






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Wir waren Singvögel, griechische Götter.


2003 - 2016



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da sitz ich in der strassenbahn - die ist vollgeklebt mit apfelschorle werbung.
ich denk nach. aussergew?hnlicher umstand in der letzten zeit.
?ber selbstironie und wieso die muster der strassenbahnsitze eigentlich so h?sslich sind. ich guck diesen riesigen wassertropfen an. auf der apfelschorle werbung.
ich geh drin schwimmen. gro? genug ist er ja. ich tauch unter und auch wieder auf. irgendwann. ich schwimm auf dem r?cken durch diesen ganzen riesigen wassertropfen. ich hab keine seele und kein gewissen mehr.
verkauft. daf?r lebt sichs umso freier. ohne sinn und zweck. schwimm herum, atme ein und wieder aus. bin eine marionette, hab die f?den selbst in der hand.
bl?d nur dass marionetten zusammensinken wenn sie keiner von oben h?lt.
aber so frei im wasser ist man ja bekanntlich schwerelos.
2.3.04 20:31


die zeilt holt mich ein. rollt erst leise durch den untergrund, kommt angerattert laut wie ein zug.
mit voller wucht trifft sie mich.
ich werde von einer glasmurmel ?berrollt.
2.3.04 21:04


wir im jetzt und hier.
lassen unsere gedanken kreisen. 1000m lang. so lang ist n?mlich eine runde auf der radrennbahn. komisch, sie so leer zu sehen.
nach einer minute rennen geht nichts mehr.
dann h?ngt da dieser drachen im baum. aber wir kommen nicht dran.
schade eigentlich.
die zeit haben wir draussen gelassen. sie hat hier nichts zu suchen.
hier gibt es nur den nassen rasen, den kaputten asphalt, das warme blech der bande und diesen furchtbar kaputten disney-drachen hoch im baum.
wir schauen in den himmel und rennen kreiselnd ?ber die bahnen.
kehrst dich in dich rein unf holst dich aus dir raus.
ich mag freistunden.
5.3.04 17:18


ich f?hl mich unwohl ohne kopf in der strassenbahn, deswegen lern ich kopflos fahrrad fahren.
wsh
5.3.04 17:46


zweimal klingelt das telefon. freude schwindet. kein kino, keinen abend draussen in darmstadt verbringen.
och, jetzt kann ich mir doch zeitlassen mit haare f?hnen.
schon wieder so ein fauler samstag.
mir h?ngts zum hals raus.
6.3.04 16:55


um die ecke hats gekracht. martinshorn, blut und glassplitter.
und ihm radio l?uft what a wonderful world von louis armstrong.
6.3.04 20:15


er hat nie mehr gesagt.
7.3.04 22:10


ich mag mich irgendwie total umkrempeln und einfach mal aussortiern.
?berall.
nur dumm dass ich ein gedanken-messie bin.
11.3.04 23:44


allein die vorstellung ist so sch?n dass es wehtut.
13.3.04 21:44


wieso sieht die welt auf dem kopf immer so sch?n aus?

wie weit, wie weit? einen sommertraum entfernt.
16.3.04 15:20


traumblasen zerplatzen. werden zerstochen. ich falle gen boden.
knalle auf den kalten asphalt. liege da und schaue mir den himmel von ganz unten an.
19.3.04 22:27


eine lange mauer. manchmal solide und fest. grau und sch?tzend. nichts-aus-der-ruhe-bringend. an manchen stellen jedoch br?ckelig, alt und irgendwie romantiquement. l?cherlich bunt bemalt.
ich laufe auf ihr auf und ab. renne, krieche, schleiche. schlage purzelb?ume.
von ihr runterspringen will ich nicht.
20.3.04 11:14


bitte runterladen - einfach zu genial

Kleingeldprinzessin - Gut Genug
20.3.04 22:24


ich mag mal f?r einen tag die gesetze der physik ausser kraft setzen.
wieso auch immer alles so berechenbar...
20.3.04 22:31


"why don't we go back in time and take all those hours of pain and darkness and replace them for something better?"





i find it kind of funny, i find it kind of sad.

the dreams in which i'm dying are the best i ever had.
25.3.04 23:10





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