If I could write.






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Wir waren Singvögel, griechische Götter.


2003 - 2016



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Dann und wann
h?lt mein Herz
h?lt mein Kopf
h?lt mein Geist
den Atem an.
24.12.05 10:13


Gehen, weg von hier, weg von mir.
Ich bleibe - in deiner Heimat.
Meine wird es auch nach diesen Jahren niemals sein.
29.10.05 19:07


Ich ging nun ?ber Meilen und Meere um da zu sein, wo Weite und Himmel sich k?ssen und die umbarmherzige, die m?tterlich liebende See alles umringt, alles verschlingt, wo Wasser und Luft keine Gegens?tze sind, sondern eine Einheit bilden. Ich ging dort hin um Gedanken zu finden. Doch jene Gedanken konnten dann doch den Zustand des Festgehaltenen erst dort erreichen, wo ich herkam. In der Heimat, in bekannten Gegenden, wo so wenig neues ber?hrt, mich so wenig fasziniert. In der Heimat, von der ich jedes Mal denke, wenn ich sie verlasse, dass sie sich ver?ndert, vielleicht einfach die Ferne mich jedes Mal aufs Neue pr?gt. Doch die Heimat bleibt immer genauso wie sie war, sie steht und bewegt sich nie.
20.8.05 20:44


Da lief er ?ber die Stra?e, der kleine Fuchs, dessen Fell im Sonnenschein so rotschimmernd gl?nzte. Ganz unbek?mmert lie? er einige Autos passieren und ?berquerte jeglicher Gefahr trotzend den Weg.
Ich hatte Fragen an ihn, recht viele sogar, wie mir im Nachhinein klar wurde, aber er scherte sich nicht weiter darum und verschwand ohne Eile im n?chsten Geb?sch.
20.8.05 20:27


Jedem S?nder seine Beichte,
Jedem Dasein einen Sinn,
Jedem Zwiespalt eine Weiche,
Jeder Stunde ein Gef?hl.
Jedem Streben einen Zielpunkt,
Jedem Ende einen Schluss,
Jedem Menschen eine Meinung,
Jeder Trauer ein Verdruss.

Jedem das Seine - und was geb' ich dir?
8.7.05 15:36


I say maybe.


Ein Schritt voran. Bedr?ckender Hitzenebel auf der Stra?e. Nichts flimmert in der Ferne ? und meine Hand an deinem Arm. Tadelloser Schwermut, mangelhafter Gleichsinn. Ein eindeutiges ?vielleicht?. Ein Schritt voran. Gelbgr?ngelbrotgelbgr?ne Ampellichter. Nichts ber?hrt ? was sehe ich dann? Blasse Schattenspielereien durch Zweckgedanken. Donquichottesker Leichtsinn und ohne Mut k?mpf? ich gegen mein Monster an und niemand wei? nichts. Wieso und wann? Ein Schritt voran. Grenzenlose ?berforderung, tumultarisch. Ich kann weiter gehen, doch sehe ich sp?ter immer noch wo ich war? Unentbl??te Faszinosen: eine Spieluhr, eine Buche, eine Stickerei, ein alter Kahn. Ein Schritt voran. Dem Erdtrabanten weit entfernt lieber Serpentinen gehen, die krummen Linien und so berauscht vom Leben sein. Ein Schritt voran. Manierierte ?berbleibsel, letzte Relikte vergehen. Verg?nglicher Optimismus existiert nur in der allumfassenden Einsamkeit. Kometenstaub und Wolkenzeit. Windesklang. Ein Schritt voran. Mit allen Regeln deiner Kunst fang ich ersch?pft das Hoffen an. Ein Schritt voran. Sch?pfung allen Denkens. Schrittweise verbiet? ich mir das Sein. Letztwillig verrat ich mir, wie dieses Chaos leben kann. Ein Schritt voran. Altherrensommer. Wohlstand verformt ihn zu einem Philanthropen. Fortschritt halt? ich in Worten an. Ein Schritt voran. Wohlklingend wohlan. Ein Schritt voran. Ein Schritt voran. Ein Schritt voran. Ein Schritt

voran.
7.6.05 15:04


Und schon der alte Mann zwei Stra?en weiter riet:
?Geh hinfort und lebe.?
So ging ich und leb fortan mein Liebeslied.
7.6.05 14:47


Gedanken wachsen l?ngst nicht mehr auf dem Grund der Verzweiflung, des Bereuens, des m?hsamen Spekulierens, des irrvollen Umherrennens. Sie sinnen nicht mehr den bla?zarten Sonnenflecken weit ?ber dem grauen Horizont nach. Sie spiegeln sich nicht mehr in sprunghaften, verg?nglichen und fl?chtigen Momenten, in melancholischen Regentropfen, in Ungewissheit und Selbstfurcht. Nein, in diesen Zeiten wachsen sie auf der fruchtbaren Erde der immerwei?en Quellwolken, des schmelzenden Wassereises, der goldgelben Lichtreflexe auf dem Asphalt der nie enden wollenden Stra?e. Auf dem Grund der angenehmen Stiche im Bauch, des federweichen Seins, der neologisch hochwertigen Wortkonstrukte, der Grashalme zwischen den Fu?zehen, des ersten Schluckes Kaffee am Morgen. Gedanken wachsen auf neuen Erkenntnissen, Zweisamkeit. Gl?ck und Liebe.
10.5.05 15:03


Kalte Morgenluft durchflie?t die Lungen
Regt an zu neuen Taten
Sonne l?sst mich am Fenster verweilen
Die Sonntagmorgenrevolution
- wird erst Montag starten.
1.5.05 10:35


Wolkennetze, Gedanken flie?en.
Zwischen Blitz und Donner die Augen schlie?en.
Mit allen Sommersonnen laufen.
?ber den Wolken schl?gt mein Herz.
Die Quintessenz des Ganzen sehen.
Westwind zieht an - alles zu verwehen.
25.4.05 17:41


Was ich lernte: Das leben ist zu banal um Pathos mit Alltags-Poesie zu stricken.
8.4.05 20:53


Als der Fluss schon wieder flie?t,
die Felder noch von Schnee bedeckt,
steh'n sie da,
verlassen, befleckt.
Zeitlos und nah.

Erz?hlen Geschichten,
wie ein Gro?vater,
in Pfeifenrauch geh?llt.

Und dann - mit einem Korb voller Tr?ume in der Hand,
- dem Messer der Wirklichkeit entgegen -
zieht durch die Eb'nen
ein Passant.
2.3.05 20:53


Neunundvierzig Seelenmeilen entfernt vom Horizont.
Nichts um mich auszuruh'n.
Mit der M?glichkeit tauch' ich ein - ins Ungewisse.
Emotionale Eskalation.
Zuflucht und Zweifel - welch sinnloses Unterfangen.
15.2.05 22:23


Was mich an diesem Abend noch l?cheln lie?, war nicht irgendeine Bedeutsamkeit, doch Zeus' heroischste aller Heldentaten: ein winterlicher, die Welt beklagender Donner, ein alles ausleuchtender Blitz.
12.2.05 22:06


Und zwischen seinen Schulterbl?ttern
mein milchzartes Refugium.
Die Welt zieht weiter ihre Kreise,
die Zeit verrennt sich, schreiend, stumm.
L?chelnd zieh' ich mich zur?ck. Naiv und weise.
30.1.05 11:05


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