If I could write.






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Wir waren Singvögel, griechische Götter.


2003 - 2016



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nur ein Vokal

trennt den Adler
vom Tiger
26.8.11 17:14


Ich wasche mir die Augen
von den Händen

Doch sie sehen
sich fest

Etwas brennt
mir unter den Zähnen

Die Nägel
Sie nagen an mir

Und du
liegst mir auf der Zunge
26.8.11 17:14


Wo einmal nichts war,
wird alles sein.

Wir werden scheinen,
sagtest du.
Ob für die Ewigkeit
wage ich nicht zu verneinen.
30.3.10 11:22


Eine Reise durch das Alphabet


Aller Anfang bei A, bei B bau' ich mir ein Kartenhaus, Zucker und Citronen, das C schaut mir völlig becirct entgegen. Dumm aber auch, dass bei D diplomatischerweise schon fast niemand mehr hinschaut.

Einerlei ist es, ich renne am E vorbei, eine Expedition ohne Erwartungen. Es folgt das fluchs das F, quietschfidel G ich voller Genugtuung weiter. Das war's lange nicht. Das H wirkt immer so staubig, historisch und schwermütig. In völlig idiotischer Haltung an das I gelehnt, jubelt mir das J zu. "Können ist nicht alles." kontert das K, "Loyalität ist aller Laster Anfang" lallt das L, völlig betrunken von zu viel Lambrusco. Bei M ist mir schon wieder mehr Moll als Dur, mehr Moll als dir. Mit mir und dir.

In den Ecken des N suche ich den Norden. Ob ich ihn je finde? In Mitten des Os ein kleiner Teich. Ich springe hinein und schon kommt er mir vor wieder offene Ozean. Ich verliere den Blick auf die Küste, rette mich auf das herum treibende Packeis. Am P angekommen merke ich wieder, wie paranoid ich doch bin. Hinter dem Q verkaufen Quacksalber Quicksilber als Wunderheilmittel gegen alles. Mit R rauscht das Universum seit seinem Geburtstag ein endliches Lied, während für die Unendlichkeit Sisyphos versucht ein S zu einer Stange zu verbiegen. "Tu dir das nicht an." flüstert das T, es tuschelt mal wieder unentwegt und unverschämt mit dem U. "Veritas!" fordert das V, merkwürdig dass es heute mal nicht so vage und verklärt ist, sondern völlig klar sein Veto gibt.

Aus Wolken türmt sich ein W weit weg von allem auf. Wieso? X als Variable in meinem Leben, sich sich niemals auflösen lässt. Immer auf der Suche, fragend wie das Y das Yin und Yang. So komm ich wieder vorne an, suche Zuflucht:

Zuhause.
11.3.09 20:03


Welchen Weg soll ich gehen?

Im Glashaus mit abertausend Ecken
-wackeliges Konstrukt der Optionen
habe ich Angst auch nur eine einzige Scheibe zu zerbrechen
habe ich Angst auch nur ein Fenster zu öffnen.

Im Glashaus
Alles kann man sehen und dennoch ist es undurchsichtig.
8.12.08 22:58


In eisesklarer Winterruhe
Schaue ich auf die offene See

Alle Wellen
Alle Wassertröpfchen
Jeder noch so kleine Windhauch
Jede noch so königliche Schaumkrone
Leiten mich zu dir
Lassen mich die vielen Sekunden vergessen,
die noch vergehen, ehe wir uns wieder sehen
8.12.08 22:56


Dass du einfach so aus heiterem Himmel in meinem Leben aufgetaucht bist, hat mich unsicher gemacht. Doch wenn du uns eine Kanne Kaffee kochst - und bloß eine Tasse statt zweien mitbringst - weiß ich nicht, wie ich jemals an uns zweifeln konnte.
7.12.08 19:55


Die Gedanken in meinem Kopf berühren sich. Schließen sich zusammen. Kein Kurzschluss - eher die Lösung eines Puzzels mit unendlich vielen Teilen.
Mit dir macht alles einen Sinn.
21.11.08 16:20


Nicht mal annähernd


Sie greifen nach dir
Wie lange Äste
Einer Trauerweide
Sie streben
Und ranken
Und schlingen
Wollen dich in deinem Herz berühren

Doch sie reichen nicht

Nicht mal annähernd
Worte reichen nicht
Um zu beschreiben wie sehr du mir fehlst
20.11.08 23:29


Als wären die Buchseiten ein Spiegel. Eine Zeit lang hat man nur seine Oberfläche gesehen und plötzlich fällt man hinein, in eine andere Welt. Die andere, umgekehrte und gerade deswegen zauberhafte Welt, in die man sich so sehr gewünscht hat, um ihre Andersartigkeit zu ergründen.
1.2.08 16:54


Das wichtige im Leben ist, gegen die Sonne zu blinzeln. Und dann denen in die Augen zu schauen, die ohne etwas zu reden, das sagen, was man gerade fühlt.
19.1.08 20:52


Hallo

Ich bin Nichtraucher, Aspirinverbraucher
bin der Klimawandel, Menschenhandel.
Kann schweigen ohne hinzusehen, ausrufen, was mir gefällt.
Ich bombe Koffer in die Luft, bin geizig-geil und Konjunktur.
Zähl bis drei - kannst du mich finden?
Der Schönwetternazi um die Ecke,
Republikaner auf der Strecke,
habe Migrationshintergrund, reformiert gesund.
Bin Ländergründer, Kinderschänder
laute Münder, ein Verblender
mit einer Weltgeneration in meinem Mobiltelefon.


Hallo, ich bin der Zeitgeist.
30.10.07 19:58


Ich kann mir nur das verschwindende Wort vorstellen, das entsteht, wenn du mich mich berührst.
So zeichnen wir unseren Atem in k o n z e n t r i s c h e n K r e i s e n. Wo ich ende, da beginnst du erst und zwischen uns ist längst kein halber Sommer mehr.
30.10.07 19:48




Such die Weite durch den Raum - das Leben ist Traum.
30.9.06 12:35


Auf dem Berg: Hier ist besonders viel Platz für Gedanken. Leider verschwinden sie auch besonders schnell, rennen ins Tal, wo alles gut zu sein scheint und wenn sie genug haben, dann gehen sie auch wieder, aber kehren nie zurück. Man bleibt alleine. Nur die Sonne singt einem goldene Sterne auf die Nasenspitze und der Föhnwind pustet einem kleine Tränen in die Augenwinkel. Diese fließen mit dem Schnelzwasser von hundert Tagen Schnee zusammen und bilden einen Fluß, irgendwo im Nirgendwo.
2.4.06 22:10


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